Sprung zum Datum
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10 11 12
13 14 15
16 17 18
19 20 21
22 23 24
25
26 27
28 29
30
31 | Monat2
Download: Programmflyer Oktober 2026 (PDF) | Programmflyer Oktober 2026 (PDF) | Links zu: CinéMayence bei facebook | Instagram
Download: Programmflyer Oktober 2026 (PDF) | Programmflyer Oktober 2026 (PDF) | Links zu: CinéMayence bei facebook | Instagram
SOMMERPAUSE (bald zu Ende;-)
In der Sommerpause (August - September) gibt es kein tägliches Programm, aber einzelne Veranstaltungen, die nach und nach hier angekündigt werden.
In Planung ist eine Beteiligung an der Mainzer Interkulturellen Woche am 18.9.26 um 20 Uhr mit dem Dokumentarfilm „Das deutsche Volk“ . Nach dem Film findet ein Gespräch mit dem Regisseur Marcin Wierzchowski statt. Der Eintritt ist frei
Am 30. September zeigen wir den ruandischen Film MINIMALS IN A TITANIC WORLD in Kooperation mit dem Ruanda-Verein Rheinland-Pfalz in unserer Reihe mit Filmen aus und über Ruanda.
Und im Oktober finden wieder Natur/im/Filmtage statt mit Filmen zu den Themen Naturschutz, Klimawandel, Tierschutz.
Lassen Sie sich von einem vielseitigen, unterhaltsamen Programm überraschen!
Mit besten Empfehlungen
Ihr CinéMayence-Team
Reservierung online: https://cinemayence.online/reservierung-online/
(reservierbar ab 30 Tage vor dem Termin) Reservierungen per E-Mail können leider nicht bearbeitet werden!
Bitte beachten Sie: Kartenzahlung ist nicht möglich – bitte Bargeld mitbringen!
Bitte beachten Sie: Kartenzahlung ist nicht möglich – bitte Bargeld mitbringen!
Wenn Sie unseren Newsletter abonnieren, erhalten Sie ein bis zweimal im Monat einen Programmkalender und werden zeitnah über eventuelle Änderungen informiert. Zum Newsletter kann man sich hier anmelden. Oder informell einfach eine Anforderung per E-Mail unter Angabe von Name und Mail-Adresse.
Das CinéMayence wird gefördert von der Stadt Mainz

Fr, 18.09. 20:00
Interkulturelle Woche / Film und Gespräch
Das Deutsche Volk
Dokumentarfilm von Marcin Wierzchowski, D 2025, 132 Minuten, FSK 6
Am 19.02.2020 erschoss ein Attentäter in Hanau aus rassistischen Motiven neun unschuldige Menschen. Während die Politik nach Antworten sucht, übernehmen die Familien selbst die Aufklärung und rekonstruieren die Ereignisse jener Nacht. Ihr Einsatz gegen das Vergessen und ihre Forderung nach Konsequenzen machen den anhaltenden Kampf um Gerechtigkeit deutlich.
Der Filmemacher Marcin Wierzchowski hat die Hanau-Hinterbliebenen vier Jahre mit der Kamera begleitet. Dicht begleitet der Film die trauernden Eltern, Angehörigen und FreundInnen der Ermordeten. Er erzählt aber auch von den leidvollen Erfahrungen mit den Behörden und Medien.
Der Regisseur Marcin Wierzchowski wird an dem Abend persönlich in Mainz zu Gast sein und nach dem Film dem Publikum für Fragen zur Verfügung stehen. Der Eintritt ist frei!
Verleihseite: https://riseandshine-cinema.de/das-deutsche-volk/
URL Trailer: https://riseandshine-cinema.de/das-deutsche-volk/#trailer
URL Trailer: https://riseandshine-cinema.de/das-deutsche-volk/#trailer

Mi, 30.9. 20:00
Filme aus Ruanda ¬– Film und Gespräch
Minimals in a Titanic World
Spielfilm von Philbert Aimé Mbabazi Sharangabo, Ruanda/D/Kamerun 2025, 81 Min., OmenglUT
Mit einer Verwarnung wegen Aggression wird Tänzerin und angehende Musikerin Anita aus der Haft entlassen. Als sie in ihrer Bar auftreten will, erfährt sie vom plötzlichen Tod ihres Freundes Serge. Zusammen mit anderen engen Freund*innen verarbeitet sie ihre Trauer und findet Trost in der Gesellschaft von Serges Mitbewohner Shema. Anita muss ihre Verbindung zu Shema ausloten, während sie mit den Erinnerungen an Serge ringt und energisch versucht, sich als Songwriterin durchzusetzen. Philbert Aimé Mbabazi Sharangabos strahlendes, detailreiches Spielfilmdebüt spielt im heutigen Kigali und richtet seine Aufmerksamkeit auf eine Generation aufstrebender Jugendlicher und ihre Ängste rund um Liebe, Tod und Selbstverwirklichung. Mit Anmut und Großzügigkeit lässt er seine Figuren in einem Zustand der Unbeständigkeit balancieren, ohne zu wissen, was sie wollen oder wagen können. Obwohl uns ihre Träume und Frustrationen vertraut sind, werden Anitas spirituelles Geheimnis und ihre Reaktionen nie erklärt.
Mit großer Aufmerksamkeit für Farben, Stil und Stimmungen entwirft MINIMALS IN A TITANIC WORLD ein gefühlvolles Porträt einer Freundschaft, die durch die Wucht eines Verlustes erschüttert wird.
URL der deutschen Produktion: https://chromosom-film.de/film/minimals-in-a-titanic-world/#!subpage_synopsis
Clip: https://vimeo.com/1073952635?fl=pl&fe=vl
Clip: https://vimeo.com/1073952635?fl=pl&fe=vl

Do, 1. bis Sa, 3.10. 20:00
LETsDOK im Kultursommer
Vom Bauen der Zukunft – 100 Jahre Bauhaus
Dokumentarfilm von Niels Bolbrinker und Thomas Tielsch, D 2018, 90 Min.
Vor beinahe hundert Jahren wurde eine radikale künstlerische Utopie in die beschauliche Stadt Weimar hineingeboren: Das Bauhaus. Ihre Auswirkungen prägen unsere Lebenswelt bis heute. Vor dem Hintergrund des 100. Bauhaus-Jubiläums erzählt der Dokumentarfilm BAUHAUS nicht nur Kunst-, sondern Zeitgeschichte. Von Beginn an fragten die Architekten und Künstler des Bauhaus, darunter Walter Gropius, Wassily Kandinsky oder Paul Klee: Wie zusammenleben? Was bedeutet „zusammenleben“? Wie lassen sich Räume so gestalten, dass alle Menschen am gemeinsamen Leben teilhaben?
Die Regisseure Niels Bolbrinker und Thomas Tielsch fragen, ausgehend vom Bauhaus als gesellschaftlicher Utopie, nach ihrer Evolution, ihrem Wandel und ihrer Inspirationskraft im Lauf der letzten hundert Jahre. Wie können die Ideen des Bauhaus den Herausforderungen des globalen Kapitalismus und seiner Umwälzung der Wohnungsmärkte begegnen?
Filmseite des Verleihs: https://filmtankaudience.de/filme/vom-bauen-der-zukunft-100-jahre-bauhaus/
Trailer: https://www.dailymotion.com/video/x88s2zy
LETsDOK: https://letsdok.de/about-letsdok
Trailer: https://www.dailymotion.com/video/x88s2zy
LETsDOK: https://letsdok.de/about-letsdok
Eine Veranstaltung der AG Dok in der Reihe LETsDOK unterstützt vom Kultursommer Rheinland-Pfalz.

So, 4. bis Di, 6. 20:00
Natur/im/Filmtage
Folktales – Mit Schlittenhunden ins Leben
Dokumentarfilm von Heidi Ewing, USA/Norwegen 2025, 106 Min., OmU
Eine Gruppe Teenager entscheidet sich für ein ungewöhnliches Gastjahr an einer abgelegenen norwegischen Volkshochschule 300 Kilometer jenseits des Polarkreises. Dort lernen sie, Hundeschlitten zu führen und in der harschen Natur und Kälte zu überleben. Jagd, Handwerk, Tanz, Gesang, Rituale und der Umgang mit Schlittenhunden sollen ihnen helfen, neue Perspektiven auf das Dasein zu entwickeln.Dieses lebensbejahende Dokumentarfilm der Oscar®-nominierten Filmemacherinnen Heidi Ewing und Rachel Grady begleitet junge Menschen, die sich für ein Jahr in der arktischen Wildnis Norwegens entscheiden, um jenseits der digitalen Welt wieder Mut, Sinn und Gemeinschaft zu finden.
300 Kilometer jenseits des Polarkreises lernen sie, Hundeschlitten zu führen und in der harschen Natur und Kälte zu überleben. Die Schlittenhunde werden dabei zu ihren Lehrern und Spiegeln. Sie fordern Geduld, Vertrauen und Selbstbewusstsein – und schenken im Gegenzug bedingungslose Verbundenheit. Mit intimen Beobachtungen, atemberaubenden Landschaftsaufnahmen und einer tiefen Menschlichkeit erzählt der Film von einer Generation, die zwischen digitaler Entfremdung und dem Wunsch nach echter Verbindung steht – am Rande der Welt und am Anfang ihres eigenen Lebens.
Details...→

Mi, 7. 20:00
Natur/im/Filmtage / Film und Gespräch
Kurzfilme über Natur & Umwelt in Namibia
Eine Veranstaltung des Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG)
Wir zeigen zwei Kurzfilme, die kürzlich von Filmteams aus der Region, LOFTART (Mainz) und Annika Sehn (Bingen) die in Namibia spielen, herausgebracht wurden. Suedwestwind, Dokumentarfilm von Annika Sehn, D 2018, 19 Min
Im Süden Namibias, weit entfernt vom Komfort der Luxus Lodges: Staub, Gestrüpp, Wüste. Seit mehr als hundert Jahren überlebt eine Gemeinschaft von Pferden hier in Hitze und Wind. Sie sind weggelaufen, wurden von den deutschen Kolonialtruppen und der Südafrikanischen Armee zurückgelassen, heute ist ihr Fortbestand ungewiss. In „Suedwestwind“ begegnen wir ihnen und beobachten Momente von Komik, Tragik, Stille.
URL (Webseite von Annika Sehn): https://annikasehn.jimdofree.com/
Unseen Line (Unsichtbare Grenze), Dokumentarfilm von LOFTART in Zusammenarbeit mit Ocean Conservation Namibia und unterstützt von GOT BAG An der Atlantikküste Namibias zeigt sich jeden Tag eine unsichtbare, aber dramatische Realität: Robben verfangen sich in Plastikmüll – oft mit tödlicher Folge.
Aus einer einzelnen Rettungsaktion für die Tiere ist Ocean Conservation Namibia (OCN) entstanden - eine Initiative, die heute international Aufmerksamkeit erzeugt und eine wachsende Community für das Thema Meeresschutz sensibilisiert.
Der Film begleitet OCN-Gründer Naude Dreyer und sein Team bei ihren Einsätzen entlang der Küste Namibias. Er zeigt die unmittelbaren Rettungsaktionen ebenso wie die größere Dimension der Meeresverschmutzung - und macht sichtbar, wie viel Wirkung durch konsequentes Handeln sowie Bildung und Aufklärung vor Ort entstehen kann.
Nach den Filmen kurze Filmgespräche mit den MacherInnen moderiert von Dr. Bernhard Gißibl (Leibniz-Institut für Europäische Geschichte)

Do, 8. bis So, 11. 20:00
Natur/im/Filmtage
Salz und Wasser
Dokumentarfilm von Ines Reinisch, D und Antarktis 2025, OmU, 106 Min., FSK 0
Meter um Meter beißt sich der Forschungseisbrecher Polarstern durch das massive Eis der Ostantarktis. An Bord befinden sich die Schiffsbesatzung und die WissenschaftlerInnen, die hier in dieser schon fast unwirklichen Welt der Antarktis ihrer Arbeit nachgehen. Sie untersuchen die Zukunft des mächtigen Antarktischen Zirkumpolarstroms. Denn sollte sich dieser aufgrund der globalen Erwärmung südwärts verlagern, bringt er warmes Wasser an die Küste der Ostantarktis. Sollte die Ostantarktis komplett schmelzen, wäre ein globaler Meeresspiegelanstieg von bis zu 52 Metern die Folge. Der Schlüssel der wissenschaftlichen Arbeit liegt aber auch in der Erfahrung und dem Fachwissen der Schiffsbesatzung. Ohne sie wäre Forschung unter diesen extremen Bedingungen nicht möglich.
Mit ihrem persönlichen Blick ermöglicht die Filmemacherin Ines Reinisch an Bord des Forschungseisbrechers Polarstern ein Verständnis dafür, was eine Expedition wirklich bedeutet: ein hohes Maß an persönlichem Einsatz, Geduld, Mut, Verzicht und ein starkes Bewusstsein für die Verantwortung, die auf der Schiffscrew und der Wissenschaft liegt.
Das Plädoyer für Erkenntnis und Verantwortung, das in Salz und Wasser klar zum Ausdruck kommt, wird von der Gruppe aus Forschenden mit der erforderlichen Dringlichkeit vermittelt. Die Bilder, die Reinisch dazu liefert, sind eindrücklich und voller Schönheit, lassen aber zugleich die Verletzlichkeit des Ganzen erkennen.
Verleihseite: https://farbfilm-verleih.de/movie/271
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=ylsshDb9wB4&t=9s
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=ylsshDb9wB4&t=9s
Details...→
Mo, 12. 20:00 UhrNatur/im/Filmtage - Film und Gespräch
We All Bleed Red
Dokumentarfilm von Josephine Links, D 2024, 87 Min., FSK: 0
Dokumentarfilm über den Star-Fotografen Martin Schoeller und seine Arbeit am Rande der US-Gesellschaft.Schoeller hatte bereits US-Präsidenten, Hollywoodstars und Sportikonen vor seiner Kamera. In seinen privaten Fotoreihen konzentriert sich er jedoch auf jene Menschen der US-Gesellschaft, die nicht im Licht der Öffentlichkeit stehen – auf Obdachlose, ehemalige Inhaftierte, Dragqueens oder Native Americans. Seit dreißig Jahren lebt er in den USA und kennt die Extreme eines Landes, das politisch und sozial immer mehr auseinander zu reißen droht. Mit einem mobilen Foto-Setup kreiert er einen intimen Raum, in dem ihm Menschen von ihren Lebensrealitäten erzählen.
Der Fotograf wird zum vorurteilsfreien Zuhörer – und für die Zeit des Porträts zum engen Vertrauten. Seine Stiefschwester Josephine Links begleitet Martin Schoeller bei seinen persönlichen Fotoprojekten und zeigt dabei nicht nur einen weltweit gefeierten Fotografen bei der Arbeit, sondern eröffnet auch Einblicke in Lebenswelten, die von den Bruchstellen der amerikanischen Gesellschaft erzählen. Damit transportiert der Dokumentarfilm gerade jene zutiefst humanistische Erkenntnis, die Martin Schoeller mit seiner Arbeit seit Jahrzehnten zu vermitteln sucht und im Film durch die Worte eines Native Americans zum Ausdruck kommt: „We all bleed red“.
Anschließend Gespräch mit Josephine Links auf Einladung von Atlantische Akademie Rheinland-Pfalz in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz.
Eintritt frei. Platzreservierungen sind ausschließlich über das Online-Formular auf https://cinemayence.online/reservierung-online/ oder persönlich an der Abendkasse möglich
Eintritt frei. Platzreservierungen sind ausschließlich über das Online-Formular auf https://cinemayence.online/reservierung-online/ oder persönlich an der Abendkasse möglich
Details...→
-ThurnFilm-GmbH_Fotografin-Ines-Reinisch_400.jpg)
Di, 13. und Mi, 14. 20:00
Natur/im/Filmtage
Salz und Wasser
Dokumentarfilm von Ines Reinisch, D und Antarktis 2025, OmU, 106 Min., FSK 0
siehe 8. Oktober

Do, 15. bis Di, 20. 20:00
Natur/im/Filmtage / Vögel
Saving Spoonie
Dokumentarfilm von Till Harms, Deutschland 2026, 87 Min., FSK 0
„Spoonie“, der Löffelstrandläufer, wäre ohne Dr. Christoph Zöckler und eine eingeschworene internationale Gruppe von Ornithologen längst ausgestorben. Als wäre das nicht an sich schon schlimm genug, verläuft die Flugroute des spatzengroßen Watvogels, mit dem sonderbaren Löffelschnabel, von Russland über Nordkorea, China bis nach Myanmar und führt so durch die Krisenregionen des letzten Jahrzehnts. Die Arbeit der Task Force wird unversehens zu einer politischen Herausforderung und einem diplomatischen Balanceakt zwischen Russen, Deutschen, Chinesen, Engländern und anderen.Während ein ambitionierter Zuchtversuch in England zu scheitern droht, erreicht der Spoonbilled Sandpiper, in China ungeahnte Popularität.

Von seinen Fans liebevoll als „Spoonie“ bezeichnet, wird er zum Poster-Boy einer erwachenden chinesischen Umweltbewegung.
Doch während seine Bekanntheit ständig wächst, nimmt die Zahl der real existierenden Vögel, trotz weltweiter Bemühungen, weiterhin dramatisch ab. So diskutieren die exzentrischen Vogelliebhaber ob es noch ein, zwei oder, wie Optimisten meinen, dreihundert brütende Paare auf der Welt gibt.
Und so spiegelt sich in der Tragikomödie über Spoonies Schicksal der Kampf um die bedrohte Vielfalt, in einer zerbrechlich gewordenen Welt.
Filmseite mit Trailer: https://www.realfictionfilme.de/saving-spoonie.html

Mi, 21.10. 20:00
Natur/im/Filmtage / Film und Gespräch / dt. Fassung
Hirten (Bergers)
Am Mittwoch in deutscher Fassung mit Moderation durch Holger Hellwig, Schafhalter und Hirte in Mainz, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Rheinland-Pfalz/Saarland e.V. (AbL)
Do, 22.10 bis Sa, 24.10. 20:00
Natur/im/Filmtage / Hirten / Originalfassung mit Untertiteln
Bergers (Hirten)
Spielfilm von Sophie Deraspe, Québec/Frankreich 2024, 113 Min., frzOmU
Der junge Werbetexter Mathyas aus Montréal lässt sein hektisches Stadtleben hinter sich und wagt einen radikalen Neuanfang in der Provence. Was er dort sieht, lässt ihn nicht mehr los: ein Leben nah an der Natur, weit weg von Deadlines und Slogans. Er will Schäfer werden. Dass er davon keine Ahnung hat, stört ihn weniger als die Schafe. Die Realität der Hirtenwelt ist jedoch alles andere als romantisches Idyll: Wölfe, Stürme, die stumme Skepsis der einheimischen Bauern lassen Mathyas schnell an sich zweifeln. Als er Élise begegnet, einer Verwaltungsbeamtin, die kurzerhand ihren Job hinwirft, nimmt sein Abenteuer eine neue Richtung: Gemeinsam wagen sie das Unwahrscheinliche – einen ganzen Sommer mit einer Herde von 827 Schafen hoch in den Provenzalischen Alpen, auf sich allein gestellt.

Inspiriert vom autobiografischen Roman „Wo kommst du her, Hirte?“ („D’où viens-tu, berger?“) von Mathyas Lefebure dekonstruiert HIRTEN den Aussteigertraum und erfüllt ihn zugleich. Rau, poetisch und bildgewaltig erzählt Regisseurin Sophie Deraspe von der universalen Sehnsucht nach einem Leben im Einklang mit sich selbst und der Natur.
Er gewann am Toronto International Film Festival 2024 den Preis für den Besten kanadischen Film.
In Kooperation mit Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Rheinland-Pfalz/Saarland e.V. (AbL)
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=0hIW8IjD_Rs
Details...→
So, 25. 17:30
Interreligiöser Dialog / Film und Gespräch
Mar Musa
Dokumentarfilm von Shahab Kermani, Syrien/D 2024, 97 Min., OmU
Der Rotary Club Ingelheim-International und der Soroptimist International Club Mainz laden ein zur Benefiz-Filmvorführung* von "Mar Musa" und anschließendem Gespräch mit Regisseur Shahab Kermani im Institut français. Eintritt 7,50 €
In den syrischen Bergen von Al Ghalamoun mit Blick auf die weite Wüste steht das christliche Kloster Mar Musa – ein Leuchtfeuer des interreligiösen Dialogs und der gelebten Gastfreundschaft in einem zerrütteten Land.
Der Rotary Club Ingelheim-International und der Soroptimist International Club Mainz laden ein zur Benefiz-Filmvorführung* von "Mar Musa" und anschließendem Gespräch mit Regisseur Shahab Kermani im Institut français. Eintritt 7,50 €
Der Film begleitet die Nonnen und Mönche in einer intimen, beobachtenden Erzählweise, während sie sich durch die Verwüstungen der Nachkriegszeit navigieren – auf der Suche nach Frieden, selbst angesichts schwerer persönlicher Verluste.
Poetische Bilder und eine hypnotisierender Soundtrack begleiten „Mar Musa“, das sich als tiefgründige Metapher für Syrien selbst erweist.
Details...→
*Spendenzweck Rotary: Mar Musa - Heilung und Friedensarbeit in Syrien; Rotary Deutschland Gemeindienst e.V.
*Spendenzweck Soroptimist Mainz Verwendungszweck "Filmförderung"
*Spendenzweck Soroptimist Mainz Verwendungszweck "Filmförderung"
So, 25. bis Di, 27. 20:00
Natur/im/Filmtage / Ende der Tierversuche
Future Science
Dokumentarfilm von Marc Pierschel, D 2026, 78 Min, FSK 12
FUTURE SCIENCE ist ein Film über einen der tiefgreifendsten Umbrüche in der modernen Wissenschaft – den Abschied vom Tierversuch. Eine neue Generation von Technologien ermöglicht heute eine nie dagewesene Simulation des menschlichen Körpers. So öffnen sich Wege, Krankheiten präziser zu verstehen, Medikamente sicherer zu entwickeln und die toxikologische Sicherheit von Chemikalien und Alltagsprodukten verlässlicher zu bewerten. Der Film stellt die entscheidenden Fragen: Wie funktioniert das milliardenschwere System der Tierversuche, das weit über die Medizin hinausreicht? Und wer hat ein Interesse daran, an diesem Standard festzuhalten, obwohl er wissenschaftlich und ethisch stark in der Kritik steht?
FUTURE SCIENCE konfrontiert die wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Mechanismen des alten Systems mit den Pionier:innen, die mithilfe von Multi-Organ-Chips, 3D-Bioprinting und KI eine menschlichere Forschung vorantreiben. Es ist eine Reise ins Herz einer wissenschaftlichen Revolution, die das immense Potenzial dieser Verfahren für die Gesundheit und unsere Sicherheit im Alltag greifbar macht. Denn die Zukunft der Forschung hat bereits begonnen.
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=LVbzoAOwvu4
URL Verleihseite: https://mindjazz-pictures.de/filme/future-science/
URL Verleihseite: https://mindjazz-pictures.de/filme/future-science/

Mi, 28. 20:00
Missbrauch / Selbstermächtigung / Film und Gespräch
Karla
Spielfilm von Christina Tournatzẽs, D 2025, 104 Min, FSK 12
Drehbuch: Yvonne Görlach
Eine Veranstaltung des Soroptimistinnen-Clubs Mainz-Rosengarten. Nach dem Film Gespräch mit der Drehbuchautorin Yvonne Görlach
1962, Deutschland: Die zwölfjährige Karla stellt sich mutig einer Welt entgegen, in der Kinder schweigen sollen. Sie widersetzt sich der Macht ihres Vaters, dem Schweigen ihrer Familie und einer Gesellschaft, die lieber wegsieht als zuhört. Doch Karla bleibt nicht stumm – sie spricht, klagt an und verändert damit mehr, als sie je für möglich gehalten hätte.
inspiriert von einem wahren Gerichtsfall erzählt Karla von einem jungen Mädchen, das den Mut findet, für sich selbst einzustehen – und dadurch auch anderen eine Stimme gibt.
Eine Veranstaltung des Soroptimistinnen-Clubs Mainz-Rosengarten. Nach dem Film Gespräch mit der Drehbuchautorin Yvonne Görlach
»Yvonne Görlach hat das Drehbuch von KARLA an einen realen Fall angelehnt. Regisseurin Christina Tournatzés bleibt bis auf wenige Szenen bei der jungen Protagonistin und verzichtet auf jeden Sensationalismus. Retraumatisierungen äußern sich in kurzen filmischen Flashbacks, die mehr verbergen (ein Blick der Mutter) als zeigen (ein blutiges Laken) und dennoch genug erkennen lassen« (Rochus Wolff, filmdienst).
Auszeichnungen
Beste Regie und bestes Drehbuch, Filmfest München Regiepreis Jury:»KARLA ist ein Film, der lange nachhallt – inszeniert mit filmischer Intelligenz, großem Herz und einer tiefen Bewunderung für seine Heldin. Eine Bewunderung, die sich auf das Publikum überträgt.
»Ein kraftvoller Film über Zivilcourage, Selbstermächtigung – und das Recht, gehört zu werden.«
»Für diese herausragende Regieleistung verleihen wir den Preis für die beste Regie an Christina Tournatzẽs.«
Drehbuchpreis-Jury:»Mit großer erzählerischer Intuition, ohne gängige Muster zu bedienen, behandelt die Autorin diese Geschichte und ihre Figur mit viel Respekt und Empathie. (...) Ein Drehbuch, das seinen Figuren vertraut. Das auf die Kraft der Stille setzt. Und auf das, was unausgesprochen bleibt und lange nachhallt. Für diese beeindruckende Klarheit, den Mut zur Zurückhaltung und große emotionale Präzision geht der Drehbuchpreis an: KARLA.«
Trailer: https://vimeo.com/1094016102?fl=pl&fe=vl
URL des Verleihs: https://www.eksystent.com/karla.html
URL des Verleihs: https://www.eksystent.com/karla.html

Do, 29.10. bis Mo, 2.11. 20:00
Natur/im/Filmtage / Vögel
Watching People Watching Birds
Dokumentarfilm von Ulrike Franke & Michael Loeken, D 2026, 96 Min., FSK 0
Politisch brisant, ernsthaft und doch humorvoll begleitet dieser Film Menschen, die sich leidenschaftlich für die Vogelbeobachtung interessieren. Die Zahl und die Diversität der Vögel gehen weltweit dramatisch zurück. Gleichzeitig entdecken immer mehr Menschen die Welt der Vögel für sich: Sie alle haben eine ganz eigene Geschichte, die sie zu Birdwatchern gemacht hat. Der weltberühmte Autor Jonathan Franzen, die Bäckereiverkäuferin oder das junge Ornithologenteam: sie alle eint die Liebe zu einer stark bedrohten Spezies.Weil die meisten ProtagonistInnen nun einmal nicht in unberührter Natur wohnen richten sie ihren Blick auf die gefiederte Tierwelt, die sie am Straßenrand und neben dem Sportplatz entdecken.

Die Blicke durchs Fernglas sind dabei auch eine Suche nach etwas Ursprünglichem, Einzigartigem, Wahrem. Sie verweisen auf eine tiefliegende Verbundenheit der Menschen zur zurückgedrängten Natur und die gerade auch in urbanen Räumen schwelende Sehnsucht nach gefiederten Nachbarn wie Zilpzalpen, Hausrotschwänzen, Mauerseglern.
Der Film wird so zur Erzählung von Zweifel und Hoffnung, Leben und Tod, vom Bleiben und Verschwinden. Und die Vögel auf eine berauschende, fast unheimliche Art zur Metapher für den Zustand der Welt.
Verleihseite und Trailer: https://www.realfictionfilme.de/watching-people-watching-birds.html
Im November: FILMZ
Unsere Magazin-Website:
Online Tipp || Filmgeschichte: Animationsfilmklassiker aus der Mainzer Partnerstadt Zagreb jetzt online
Das 1956 gegründete Zagreb Film Studio produzierte bis in die 70er Jahre bahnbrechende Animationsfilme, die sich als satirisch, parodistisch und politisch verstanden.
Das Studio hat mehr als 700 kurze Animationsfilme produziert, für das es annähernd 400 Auszeichnungen erhielt. Seine Blütezeit hatte das Studio in den 70er Jahre. Seitdem sind die Filme schwer zu finden und kaum zu sehen. Das ändert sich jetzt!
Weiter lesen:
cinemayence.online/zagreb-film-animationsfilmklassiker-aus-mainzer-partnerstadt-jetzt-online/
Online Tipp || Filmfriend-Bibliothek der Öffentlichen Bücherei Mainz
Die Anna Seghers Bücherei ist dem Video-on-Demand-Netzwerk filmfriend angeschlossen! Mit dem Bibliotheksausweis kann man kostenlos aus mehr als 3.500 Titeln z.T. preisgekrönte Filme und Serien auswählen – mit Suchfunktionen und sorgsam kuratierten Themen-Kollektionen.
Aktueller Bericht || Diskussion um Reform der deutschen Filmförderung
Seit Monaten wird eine Reform der deutschen Filmförderung diskutiert. Im Februar stellte Kulturstaatsministerin Clauda Roth ihre Schwerpunkte der Reform vor: ein Steueranreizmodell, Investitionsverpflichtungen und ein neues Filmfördergesetz (FFG). Diesen Monat hat das BKM einen Referentenentwurf für ein neues FFG zur Diskussion gestellt.Analyse || Mythos Programmkino
»Nach dem Kinoboom der 50er Jahre machte in den 60er Jahren insbesondere die Verbreitung des Fernsehens mit Spielfilmangeboten den innerstädtischen Einzelhäusern das wirtschaftliche Überleben schwer. Die meisten Kinounternehmer reagierten mit baulichen Änderungen: sie setzten kleine Kinos, wie Schachteln, in ihre inzwischen überdimensionierten Häuser (...)
Als Reaktion auf den Wandel entstanden in den 70er Jahren aber auch alternative Kinos, die ein festes Monatsprogramm anboten und sich deshalb als Programmkino bezeichneten.(...)
Aber schon in der nächsten Kinokrise in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts – mediengeschichtlich zeitgleich mit der Einführung des Videorekorders und der TV-Fernbedienung – war der Betrieb von Programmkinos wirtschaftlich nicht mehr tragfähig. Der Kult um sie blieb aber bis heute ...«
Weiter lesen:
https://cinemayence.online/mythos-programmkino/
Online Beitrag || Filmwissen: umfangreiche Beiträge zum Experimental- und Avantgardefilm auf cinemayence.online veröffentlicht
Nach fast einem Jahr Arbeit hat das CinéMayence eine umfangreiche Beitragssammlung online gestellt, in der systematisch wichtige Strömungen und ästhetische Strategien des Avantgarde- und Experimentalfilms bis zur zeitgenössischen Video- und Medienkunst dargestellt werden. Im Mittelpunkt stehen Filme, die auf einer Metaebene selbstreflexiv sind, also auch Aussagen über ihr Medium treffen. Insofern das Medium reflektiert und analysiert wird, sind Experimental- und Avantgarde-Filme hervorragend geeignet Filmwissen und Medienkompetenz zu vermitteln.
Das Thema wird – einem eigenen Curriculum folgend – in drei übergeordneten Blöcken mit neun Kapiteln in Text, Bild und Video behandelt. Beispielhaft werden herausragende Filme und Medienarbeiten von filmgeschichtlich bedeutenden Pionieren bis zu renommierten zeitgenössischen KünstlerInnen auf mehr als 30 Internetseiten analysiert und interpretiert.
Unter anderem geht es um Experimentalfilm als Metafilm (Raum und Zeit im Surrealismus, Dada, Strukturellen Film), Found-Footage-Film als Metafilm (Kompilation, Collage, Aneignung) und Medienkunst als Selbstreflexion (von Nam June Paik bis Dara Birnbaum).
Das von der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur geförderte Projekt dient der Vermittlung von Filmwissen und Medienkompetenz. Die Verbreitung und Vermittlung von Filmwissen und Medienkompetenz ist eine Kernaufgabe Kommunaler Kinos.
Verfasser der Beiträge ist der Leiter des CinéMayence, Reinhard W. Wolf.
URL Startseite:
https://cinemayence.online/filmwissen-beitraege-zum-avantgarde-und-experimentalfilm/


