Kino CinéMayence - Programm
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Folgemonat | Download: Programmflyer Oktober 2017 (PDF) | Link: CinéMayence bei facebook
CinéMayence Live: Filmemacher zu Gast

+++ Das CinéMayence macht eine Sommerpause +++ In der Sommerpause gibt es einzelne Veranstaltungen, die wir hier veröffentlichten +++ Die Herbstsaison beginnt nach den Mainzer Feiern zum Tag der Einheit +++



Di, 19. September 20:30 Uhr
Kurden / Türkei / Film und Diskussion
»Die Rebellen vom Tigris« (Dicle'nin Asileri)
Dokumentarfilm von Nedim Hazar, D/Türkei 2017, 92 Min., DF
Der Film ist die Geschichte des kurdischen Dorfes Schkefta in Südostanatolien, nahe des Tigris, deren Bewohner sich seit 1978 gegen den Bau des Ilisu-Staudamm wehren.

Jetzt soll der Stausee das Dorf fluten. Daneben spüren die Bewohner die Auswirkungen des Krieges im unmittelbar benachbarten Syrien. Zehntausende Flüchtlinge siedeln im Umland.

18 Monate lang hat Regisseur Nedim Hazar die Dörfler begleitet, entstanden ist ein Porträt von unerschütterlich lebensfrohen Menschen.
Anschließend Diskussion mit Regisseur Nedim Hazar – in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung RLP.
EINTRITT FREI!

Trailer: https://vimeo.com/104205205

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Bild aus Einmal bitte alles Do, 5. – Mi, 11. Oktober 20:30 Uhr
Lifestyle / Deutsche Komödie
Einmal bitte alles
Spielfilm von Helena Hufnagel, D 2017, 85 Min.
D: Luise Heyer, Sunnyi Melles, Jessica Schwarz u.a.
Isi ist um die dreißig, Single, ohne feste Arbeit, chronisch pleite, oft verkatert aber mit künstlerischen Ambitionen. Während sie an ihren Ideen und Träumen festhält, mutiert der Rest der Welt zu veganen Erwachsenen mit perfekten Lebensentwürfen. Seit fünf Monaten schenkt Isi als Verlagspraktikantin Kaffee aus, ihre Eltern meckern an ihrem Lebensentwurf herum und alle potenziellen Männer zwischen 20 und 30 sind absolut weird.
Isi will Illustratorin werden und damit ihren Traum einer erfolgreichen Karriere verwirklichen. Sie zeichnet eine Graphic Novel zu F. Scott Fitzgeralds The beautiful and damned, hat damit aber keinen Erfolg.
Ohne ihre Freundin Lotte wäre dieses komische Zeit nach der Uni ziemlich trostlos und einsam. Mit Lotte klaut Isi Gin-Flaschen und stalkt Leute auf Facebook.

Als sich Lotte nicht mehr an den gemeinsamen Plan des Erwachsenwerdens hält – sie nimmt einen Job beim Magazin Vegan Mums an und wird schwanger – sieht Isi sich plötzlich mit ihren innersten Zukunftsängsten konfrontiert. Isi erkennt, dass sie ausbrechen muss und sich nur selbst helfen kann. Jetzt hätte sie auch gerne einmal bitte alles!

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Bild aus Deportation Class Do, 12. Oktober 20:30 Uhr
Migration / Film und Gespräch
Deportation Class
Dokumentarfilm von Carsten Rau & Hauke Wendler, D 2016, 85 Min.
anschl. Gespräch mit Save Me Mainz
DEPORTATION CLASS zeichnet erstmals ein umfassendes Bild von Abschiebungen in Deutschland: Von der detaillierten Planung einer Sammelabschiebung über den nächtlichen Großeinsatz in den Unterkünften der Asylbewerber bis zu ihrer Ankunft im Heimatland und der Frage, was sie dort erwartet. Nach Monaten der Vorbereitung hatten die Regisseure Carsten Rau und Hauke Wendler, die zu diesem Thema bereits den mehrfach ausgezeichneten Dokumentarfilm „Wadim“ (2011) realisierten, die Möglichkeit, in Mecklenburg-Vorpommern eine Sammelabschiebung zu filmen. Dabei wurden 200 Asylbewerber nach Albanien ausgeflogen: Hochaktuelle, bewegende, teils schockierende Bilder, die in Deutschland so noch nicht zu sehen waren.

Zum Teil mit drei Kamerateams parallel gedreht, zeichnet DEPORTATION CLASS nicht nur ein präzises, sehr nüchternes Bild dieser staatlichen Zwangsmaßnahmen. Der Film gibt auch denjenigen ein Gesicht, eine Stimme und damit ihre Würde zurück, die in den Nachrichten nicht zu Wort kommen: Menschen wie Gezim, der in Deutschland auf eine bessere Zukunft für seine Kinder hoffte. Oder die Familie von Elidor und Angjela, die vor der Blutrache fliehen musste und nach der Abschiebung in Albanien ins Bodenlose stürzt.

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Vorschau
Sa, 14. Oktober, 16 Uhr:
Die sichere Geburt
Dokumentarfilm von Carola N. Hauck (anwesend)

Sa, 14. - Di, 17. Oktober, 20:30 Uhr:
The End of Meat
Dokumentarfilm von Marc Pierschel

Mi, 18. Oktober:
Lange Nacht des politischen Kurzfilms
Wettbewerb mit Fach- und Publikumsjury


Rückblick:
1. Juni bis 4. Juli 2017
Kultursommer-Programm »Transitions – Wendepunkte«

In Anlehnung an das Kultursommer-Motto Epochen und Episoden luden wir zu einem abwechslungsreichen Programm über epochale soziale und politische Veränderungen ein, die eine persönliche oder historische Neuorientierung erfordern. Für das kuratierte Programm wurden Filme ausgewählt, die inhaltlich oder in ihrer ästhetischen Form von Wendepunkten erzählen